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Voraussichtlicher Reiseverlauf (Änderungen vorbehalten) 1.Tag: Anreise Linienflug von Frankfurt nach Istanbul. Transfer zum zentral gelegenen Hotel. Erste Stadterkundung. Abendessen. 2 Übernachtungen.
2.Tag: Istanbul Vormittags: Rundgang durch das historische Altstadtviertel: Sultanahmet-Moschee, Haghia-Sophia, Topkapipalast, Hippodrom. Nachmittgas: Fahrt über das Goldene Horn in den religiös geprägten Stadtteil Eyüp. Besichtigung der Moschee und Spaziergang zum Café Pierre Loti. Abendessen in einem Fischrestaurant.
3.Tag: Istanbul-Van Transfer zum Flughafen und Inlandflug nach Van (ca. 2 Std.). Stadtbesichtigung. Das alte Van liegt unterhalb der Festung Tuspa, einst Hauptstadt des Königreichs Urartu. Die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz befindet sich einige Kilometer landeinwärts vom größten See der Türkei (7x die Fläche des Bodensees) auf einer Höhe von ca. 1700 m, eingeschlossen von majestätischen 4000m hohen Gebirgsketten. Van ist heute eine lebendige Großstadt mit farbenfrohen Basaren, bekannt vor allem durch seine Kilims, den feingearbeiteten Silberschmuck und die handgefertigten Kupferwaren. 2 Übernachtungen in Van.
4.Tag: Insel Akdamar, Festung Çavustepe und Burg Hosap Ausflug zur Insel Akdamar (40 km südlich von Van, ca. 30 Minuten Bus- und Bootsfahrt) mit der Kirche des Heiligen Kreuzes. Die alttestamentlichen Ornamente auf den Außenmauern dieses wichtigsten armenischen Sakralbaus erzählen Episoden aus der biblischen Geschichte. In Gevas Besichtigung des seldschukischen Friedhofs. Am Nachmittag Besichtigung der urartaischen Festung Cavustepe und der sagenumwobenen Burg Hosap, einer seldschukischen Anlage aus dem 14.Jh., auf schroffem Felsen errichtet (ca. 60 km östlich von Van, ca. 1 Std. Busfahrt). Rückkehr nach Van am Abend.
5.Tag: Van-Dogubayazit Wanderung im Gebiet des Ercek-Kratersees, ca 30 km von Van entfernt und Weiterfahrt zur Grenzstadt Dogubayazit, am Fuße des Berges Ararat gelegen. (ca. 170 km, ca. 3 Std. Busfahrt. 2 Übernachtungen in Dogubayazit.
6.Tag: Isak-Pasa-Palast und Wanderung am Ararat Besichtigung des 6 km entfernten Isak-Pasa-Palastes, eines osmanischen Bauwerks aus dem 17.Jh., von Historikern als einer der eindruckvollsten Palastbauten Kleinasiens beschrieben. Von hier haben wir einen herrlichen Blick über das Hochland auf das gewaltige Massiv des Berges Ararat (5137 m hoch). Am Nachmittag Wanderung am Fuße des biblischen Berges, die uns u.a. durch kurdische Dörfer mit ihren typischen Lehm- und Flachdachhäusern führt. Am Abend Rückkehr nach Dogubayazit.
7.Tag: Dogubayazit-Tatvan Nach dem Frühstück Busfahrt über die Route der ehemalige Seidenstraße durch die Provinzsadt Agri im Tal des Euphrat-Quellflusses Murat Suyu zum Nordufer des Van-Sees. Ab Ercis führt die Straße immer am Seeufer entlang. In Ahlat besichtigen wir unterwegs das quadratkilometergroße islamische Gräberfeld, den wohl größten und eindrucksvollsten alten Friedhof Anatoliens. Am Abend Ankunft in Tatvan. (Gesamtstrecke ca. 350 km, ca. 7 Std. Busfahrt). 1 Übernachtung in Tatvan.
8.Tag: Tatvan-Malatya Ganztagesfahrt mit der anatolischen Eisenbahn. Die ca. 10 stündige Zugfahrt mit dem Vansee-Express führt durch die kurdischen Provinzen Ostanatoliens über Mus, Elazig nach Malatya (ca. 450 km). Während der gemächlichen Fahrt ergeben sich vielfältige Möglichkeiten zu Kontakten und Gesprächen mit den einheimischen Mitreisenden. Ankunft in Malatya gegen 18 Uhr. Stadterkundung und 1 Übernachtung in Malatya.
9.Tag: Malatya-Nemrut Nationalpark Vormittags: ca. 2 stündige Zugfahrt mit dem Firat (Euphrat)-Express bis Gölbasi. Von hier holt uns der Gruppenbus ab und wir fahren weitere 2 Stunden (ca. 100 km) zum Fuße des Götterberges Nemrut ins Dorf Eski Kahta. Das heute unscheinbare Bergdorf war als das antike Arsameia, eine Gründung des Königs Arsames, die Residenzstadt der kommagenischen Könige. 2 Übernachtungen im Dorf.
10.Tag: Anstieg zum Götterberg Nemrut - Sonnenuntergang auf dem Gipfel Heute erwartet uns mit dem Anstieg zum Gipfel des 2100 m hohen Götterberges Nemrut wohl der Höhepunkt der Reise. Die 6-8 stündige Wanderung führt über Eselspfade zur Grab- und Kultstätte Antiochos I., des Königs von Kommagene (ca. 1 Jh.v.Chr.). Besonders faszinierend sind die gigantischen Häupter der Götter und des vergöttlichten Königs. Und atemberaubend ist der Blick von den Terrassen der sepulkralen Stätte auf das Felsenmeer der kommagenischen Landschaft. Schon 1882 schrieb Karl Humann, der Entdecker Pergamons, über den Nemrutberg: "Wir wußten kaum, was wir zuerst anschauen sollten, die Nähe oder die Ferne". Auf dem Gipfel erleben wir das faszinierende Naturschauspiel des Sonnenuntergangs über der ostanatlischen Bergwelt. Für wenig geübte Wanderer besteht die Möglichekit, einen Teil des Anstiegs mit dem Gruppenbus zurückzulegen, der uns am Abend wieder zurück zu unseren Gastgebern nach Eski Kahta bringt.
11.Tag: Kahta - Sanliurfa Vormittags: Besichtigung der Chabinasbrücke, die in einer kühnen Bogenkonstruktion den Cendere Suyu überspannt und im 2.Jh. n.Chr. von römischen Legionären erbaut wurde und des Karakus Tepe, einer weiteren Kultanlage der kommagenischen Könige. Am Nachmittag Weiterfahrt über Adiyaman nach Urfa (ca. 200 km, ca. 4 Std. Busfahrt). Unterwegs besichtigen wir den Atatürk Staudamm, das größte Bauwerk der Türkei, dessen Segen und Nachteile für Mensch und Umwelt auch in der Türkei sehr kontrovers diskutiert werden. 1 Übernachtung in Urfa.
12.Tag: Urfa - Harran - Gaziantep In Urfa erleben wir die faszinierende Verbindung von arabischen, kurdischen und türkischen Einflüssen. Abraham soll auf seinem Weg ins gelobte Land sich einige Jahre hier aufgehalten haben. Seine Wohnstätte mit Quelle, heute von der Halil-ul-Rahman-Moschee behütet, und der Karpfenteich von Ayn Zaliha werden auch von den Moslems als heilige Stätte verehrt. Nach einer Stadtbesichtigung unternehmen wir einen Ausflug ins Grenzgebiet zu Syrien nach Harran, einst bedeutende Stadt auf der alten Handelsstraße zwischen Mosul und dem Mittelmeer.Die ältesten Siedlungsspuren reichen bis ins 3.Jahrtausend v.Chr. zurück. Die kegelförmigen Trulli-Wohnhäuser aus gestampfter Erde sind selbst im Sommer angenehm klimatisiert. Am späten Nachmittag zurück über Urfa Richtung Westen nach Gaziantep (ca. 200 km, ca. 4 Std. Busfahrt). 1 Übernachtung in Gaziantep.
13.Tag: Gaziantep-Adana-Kizkalesi/Mittelmeer Vormittags: Besichtigung der Provinzhauptstadt Gaziantep, die schon in hethitischer Zeit wichtiges Siedlungszentrum war.Nachmittags Weiterfahrt durch die nördliche mesopotamische Hocheben und die fruchtbare Cukurova über Adana, Tarsus, Mersin zum Mittelmeer nach Kizkalesi (ca. 350 km, 6 Std. Busfahrt). 2 Übernachtungen im Hotel am Meer.
14.Tag: Erholung am Meer Erholungsaufenthalt am Meer. Möglicheit zur Wanderung zu den nahegelegenen korykischen Grotten Cennet/Cehennem ("Himmel" und "Hölle"), Bootsfahrt zur "Mädchenburg" auf der vorgelagerten Insel.
15.Tag: Rückreise Am späten Vormittag Transfer zum Flughafen Adana (ca. 130 km, ca. 2 Std.) und Rückflug nach Frankfurt via Istanbul
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